Herrenhausen
Edel und grün: Wo einst Hannovers Könige residierten, wohnt es sich heute feudal bis günstig
Ein Stadtteil im Zeichen des Schönen. Der Name des Viertels leitet sich vom ehemaligen Schlossbezirk des Königreichs Hannover ab. Das eigentliche Schloss wurde zwar im Krieg zerstört, doch sind die Gartenanlagen erhalten geblieben. Berühmt ist vor allem der Große Garten, dessen barocke Anlage weit über Deutschland hinaus als einzigartig gilt. Direkt gegenüber liegt der botanische Berggarten, der seit März 2000 auch mit einem aufwendig und äußerst interessant gestalteten Regenwaldhaus aufwarten kann. Im ehemaligen Fürstenbezirk lässt sich's auch heute noch feudal wohnen. Rund um den Großen Garten zieren herrschaftliche Villen die Straßen. Doch kann man durchaus auch günstiger in dem einstigen Edelviertel wohnen: je weiter man stadtauswärts fährt, um so schlichter werden die Wohnhäuser, darunter auch Genossenschaftshäuser. Für Studierende mit wenig Geld gibt's seit 30 Jahren die drei Silos, in denen auch viel und heftig gefeiert wird. Die durchschnittliche Kaltmiete beträgt zwischen 4,85 Euro (Altbau) und 6,40 Euro (Neubau).
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